Bodenbeläge für die Fertigungsindustrie: Effizienz, Sicherheit und langfristige Kostenkontrolle
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In Produktionslinien beeinflusst die Zuverlässigkeit des Bodenbelags unmittelbar die Sicherheit, die Produktqualität und die Betriebskontinuität. RINOL-Kunstharzsysteme für die Fertigungsindustrie sind darauf ausgelegt, hohe Punktlasten, Stöße, Abrieb sowie den kontinuierlichen Verkehr von Flurförderzeugen (MHE) – Gabelstapler, Schubmaststapler und AGV/AMR-Fahrzeuge – sowie den Kontakt mit Ölen, Kühlschmierstoffen und bestimmten Chemikalien zu widerstehen.
Die fugenlosen, nicht porösen Oberflächen, wahlweise glatt oder rutschhemmend je nach Bereich, fördern ein stabiles Rollverhalten, reduzieren den Verschleiß von Rädern und Komponenten, verbessern die Verkehrsflüsse und tragen zur Senkung der langfristigen Total Cost of Ownership (TCO) bei.
Warum RINOL-Bodenbeläge für die Fertigungsindustrie wählen?
- Hohe mechanische Belastbarkeit. Rezepturen und Schichtdicken werden entsprechend statischen und dynamischen Lasten, Auflagerpunkten von Regalen, Stoßbelastungen und kontinuierlichem Fahrzeugverkehr ausgelegt. Auch im 24/7-Betrieb bleiben die Leistungen konstant.
- Ebenheit, Kontinuität und elastisch behandelte Fugen. Homogene Oberflächen und fachgerecht behandelte Fugen verbessern den Verkehrsfluss, reduzieren Vibrationen und Geräusche und erhöhen die Präzision automatisierter Linien, Roboter und Bildverarbeitungssysteme.
- Chemikalien- und Ölbeständigkeit. Beständig gegenüber Hydraulikölen, Kühlschmierstoffen, Schneidflüssigkeiten, industriellen Reinigern und leichten Lösungsmitteln. Die Oberflächen sind nicht saugfähig und lassen sich schnell reinigen, wodurch Flecken und rutschige Bereiche vermieden werden.
- Kalibrierte Rutschhemmung. Struktur und Körnung werden bereichsspezifisch gewählt (Montage, Waschbereiche, Rampen) und gewährleisten ein optimales Gleichgewicht zwischen Arbeitssicherheit und Rollfähigkeit für PU-/Nylonräder.
- ESD-Optionen und Sonderbereiche. Dissipative/leitfähige Systeme für Elektronik- und sensible Montagebereiche sowie geeignete Lösungen für ATEX-Zonen bei Bedarf.
- Vereinfachte Hygiene und Wartung. Nicht poröse Struktur, leicht zu desinfizieren. Schnellere Reinigung, weniger Staub und reduzierte Stillstandszeiten für Wartungsarbeiten.
- Integrierte Markierungen und Farbcodierungen. Fahrspuren, Fußgängerwege, Pufferzonen, Gefahrenbereiche und Sicherheitswege sind direkt im System integriert – ohne zusätzliche Folien.
- Nachhaltigkeit und Konformität. Emissionsarme Formulierungen (je nach System), kompatibel mit Umweltzielen des Standorts sowie Qualitäts- und Hygieneanforderungen. Für geeignete Bereiche stehen Lösungen für HACCP-Umgebungen zur Verfügung, einschließlich antibakteriell geprüfter Oberflächen gemäß ISO 22196:2011.
- Planbare Installation und Reparaturen. Abschnittsweise Ausführung nach Bereichen oder Gängen, mit lokalen Reparaturen ohne vollständigen Produktionsstopp.
Empfohlene Systeme im Produktionsumfeld (je nach Anforderungen und Untergrund)
- Quarzgefülltes Mehrschichtsystem: maximale mechanische Belastbarkeit und Abriebfestigkeit, variabel einstellbare Rutschhemmung, ideal für Bereiche mit hohen Lasten und Stoßbeanspruchung.
- Selbstverlaufendes Epoxidharz: hohe Ebenheit, ästhetische und funktionale Kontinuität für automatisierte Linien und AGV-Systeme.
- Polyurethan-Zement: ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber thermischen Schocks und Feuchtigkeit, hohe chemische Widerstandsfähigkeit in „nassen“ oder warmen Produktionsbereichen.
- Technische Beschichtungen: schnelle Aufwertung geeigneter Betonuntergründe, staubbindend und ölbeständig, mit entspiegelten Oberflächen.
Die Auswahl des Systems basiert stets auf einer Vor-Ort-Inspektion, einer Analyse des Untergrunds (Feuchtigkeit, Risse, Fugen) sowie dem tatsächlichen Verkehrs- und Belastungsprofil.
Hauptanwendungsbereiche
- Metallurgie und mechanische Bearbeitung. Bereiche mit Kühlschmierstoffen, Spänen und kontinuierlichem Verkehr. Priorität liegt auf gezielter Rutschhemmung und hoher Abriebfestigkeit.
- Automotive und komplexe Montage. Linien mit AGV/AMR-Systemen, Montagestationen und Prüfbereichen. Anforderungen an Ebenheit, integrierte Markierungen und gegebenenfalls ESD-Eigenschaften.
- Kunststoff-, Gummi- und Spritzgussindustrie. Oberflächen beständig gegen lokale Hitze, Trennmittel und Reinigungsmittel; einfache Wartung zwischen den Schichten.
- Verpackung, Weiterverarbeitung und Kartonindustrie. Großflächige Verkehrswege, Papierstaub und Druckfarben: entspiegelte, staubbindende und schnell zu reinigende Oberflächen.
- Holz-, Möbel- und Verbundwerkstoffindustrie. Sehr feine Stäube und hohe Punktlasten: kalibrierte Rutschhemmung und optimiertes Fugenmanagement zur Reduzierung von Vibrationen.
- Textil- und Modeindustrie. Große Flächen mit gemischtem Verkehr und Bedarf an visueller Ordnung: Farbcodierungen und leicht zu desinfizierende Oberflächen.
- Elektronik und Mechatronik. ESD-Bereiche, entspiegelte Oberflächen für Bildverarbeitungs- und Robotiksysteme, konstante Ebenheit für Führungsschienen und Rollen.
Unsere Systeme
RINOL ALLROUNDER EP
RINOL STANDARD
RINOL QCR
RINOL QCR AST
RINOL CRETE STANDARD
RINOL COMFORT
RINOL CONDUCTIVE
Häufig gestellte Fragen
Welche Faktoren sind bei der Auswahl eines Bodenbelags für die Fertigungsindustrie zu berücksichtigen?
Art des Produktionsprozesses und vorhandene Stoffe (Öle, Kühlschmierstoffe, Reinigungsmittel), statische und dynamische Lasten, eingesetzte Räder und Fahrzeuge, Ebenheitsanforderungen für Automatisierung/AGV, erforderliche Rutschhemmung zur Gewährleistung der Sicherheit, mögliche ESD-/ATEX-Vorgaben, Reinigungsanforderungen, Integration von Markierungen sowie verfügbare Installationszeitfenster.
Wie lange dauert die Installation des Bodenbelags?
Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab: Vorbereitung des Untergrunds (Reparaturen, Fugen, Feuchtigkeit), Größe und Komplexität der Flächen, Umgebungsbedingungen sowie gewähltes System mit entsprechenden Aushärtungszeiten. Die Ausführung erfolgt phasenweise, um die Auswirkungen auf die Produktion zu minimieren.
Können RINOL-Systeme auf bestehendem Beton angewendet werden?
Ja, nach fachgerechter mechanischer Vorbereitung (Kugelstrahlen/Schleifen), Risssanierung, Fugenbehandlung und Überprüfung der Restfeuchte. Die Qualität dieser Phase bestimmt die Haftung und langfristige Haltbarkeit.
Wie wird die Wartung langfristig gehandhabt?
Eine regelmäßige Reinigung mit Scheuersaugmaschinen und geeigneten Reinigungsmitteln ist ausreichend. Bei lokalem Verschleiß (Kurven, Rampen, Sammelzonen) sind punktuelle Reparaturen möglich, ohne die gesamte Anlage stillzulegen.
Sind hochbelastbare ESD- oder rutschhemmende Varianten verfügbar?
Ja. Es stehen dissipative/leitfähige Systeme für sensible Bereiche sowie rutschhemmende Ausführungen mit unterschiedlichen Körnungen zur Verfügung, abgestimmt auf Zone und Verkehrsart.
Tragen die Böden zu den Nachhaltigkeitszielen des Standorts bei?
Ja. Emissionsarme und langlebige Formulierungen reduzieren Renovierungszyklen und Abfall. Nicht poröse Oberflächen benötigen weniger Wasser und Reinigungschemikalien im Vergleich zu saugfähigen Untergründen.